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On the road > 2009





























Nachdem wir beim letzten Schneeabenteuer so viel Spass hatten, wollten wir dies unbedingt wiederholen. Audi veranstaltet bekanntlich unter dem Namen "Audi driving experience" verschiedene Events rund ums Autofahren. Wir besuchten das Drifttraining in Seefeld (Österreich) vom 30. Januar 2009.
Die Anreise erfolgte bereits am Vortag. So konnten wir nach der Fahrt durch viele Tunnels das Städtchen besichtigen und den Wellness-Bereich des Dorint Hotels geniessen. Am Abend fand dann der erste gemeinsame Termin für die Teilnehmer statt - das Nachtessen. Begrüsst wurden wir von der Organisatorin Cathrin, die bereits die ersten Info's zum morgigen Tag bekannt gab. Die meisten neuen Audi's haben 6 Gänge. Beim Essen mussten wir uns jedoch mit einem 4-Gang-Menü zufrieden geben :) Gespannt, wie viele Gänge wir morgen zum driften brauchen, gingen wir vollgefressen ins Bett.
Der Tag startete mit einem reichhaltigen Frühstück (richtig, schon wieder was zum Essen...). Anschliessend gab es durch die beiden Instruktoren Uwe und Rob eine kurzweilige theoretische Einweisung. Danach ging es zum Trainingsgelände. Das riesige Eisgelände wurde am Vorabend nochmals präpariert und war so glatt, dass sogar die Trainingsfahrzeuge Spikes aufgezogen bekamen.
Als Fahrzeuge standen uns die neusten Audi A4 TFSI quattro zur Verfügung. Wie üblich teilte man sich zu zweit jeweils ein Auto. Die Teilnehmer wurden in 2 Gruppen aufgeteilt. Als erstes zeigte und demonstrierte uns Uwe mit seiner ruhigen Art, wie man das Auto aufzupendeln hat, damit man einen schönen Drift hinbekommt. Nun waren wir an der Reihe, ASR und ESP off, auf die Plätze, fertig los! So einfach wie das bei Uwe ausgesehen hat, war es dann doch nicht! Aber nach ein paar Übungskurven klappte es bei allen Teilnehmern schon ganz gut. Zeit zum Üben hatte man genug.
Später übernahm Rob unsere Gruppe und führte uns zu den nächsten Übungen - Drift und Powerslide. Wiederum gab es eine Erklärung mit Demonstrationsfahrt vom Instruktor. Als wir dann an der Reihe waren, gab Rob so richtig den Tarif durch, wenn etwas nicht so richtig lief wie es sollte. Wir wussten gar nicht, dass Holländer so viel Temperament haben... Zum Schluss klappte es jedoch wieder bei allen.
Nach dem kurzen Mittagessen ging es auch gleich weiter. Die nächste Übung bestand darin, eine 8-förmige Bahn im Drift zu umfahren. Rob zeigte uns wie es geht. Ob er dies auch mit einem Wohnwagen im Schlepptau könnte? :) Danach waren wir wieder dran und es machte richtig Spass! Trotzdem waren wir froh, als uns Uwe bei Rob ablöste und uns zur nächsten Übung brachte. Bei der Kegelbahn konnte man es wieder etwas ruhiger angehen. Im Gegensatz zur vorherigen Übung musste man hier möglichst wenig lenken.
Zu guter Letzt wurde ein riesiger Parcours abgesteckt. Das während dem Tag gelernte Wissen musste man hier selbständig anwenden. Nach einigen Übungsrunden durfte jeder Teilnehmer unter Zeitdruck eine Runde absolvieren. Lediglich ob man mit oder ohne ESP fahren wollte, blieb jedem Teilnehmer offen. Ohne ESP machte es deutlich mehr Spass! Danach war der Tag leider auch schon vorbei. Im Hotel gab es anschliessend noch eine kleine Stärkung, die Urkunde und ein Giveaway.
Unser Fazit:
Driften ist wohl eine der coolsten Arten der Fortbewegung! Der ganze Tag war gut organisiert, die Übungen waren lehrreich und machten Spass. Sehr gut gefallen hat uns auch, dass man vor jeder Übung zuerst einige Runden mit den Instruktoren mitfahren konnte. Selber hatte man immer genug Zeit, sich an die Übung heran zu tasten und zu fahren. Ach ja, beim Driften reichen sogar nur 2 Gänge! :)
Wer jedoch viel im Schnee unterwegs ist, sollte zuerst das Basistraining machen. Auf öffentlichen Strassen solle man das Driften unterlassen. :)